Kritische Bücher zum mathematischen Denken

Literatur

Spielt Gott Roulette

BĂŒcher von Ian Stewart




Ian Stewart ist Mathematiker und lehrt an der UniversitĂ€t von Warwick (University of Warwick, GB) er ist Leiter des Mathematics Awareness Center, das sich vor allem der populĂ€rwissenschaftlichen Vermittlung mathematischer Themen widmet. FĂŒr seine besonderen Verdienste um die Popularisierung der Mathematik wurde er mit der renommierten Michael Faraday Medal der Royal Society ausgezeichnet.

Spielt Gott Roulette?

Chaos in der Mathematik: eine vergnĂŒglich und populĂ€r geschriebene EinfĂŒhrung
Dieses im Jahre 1993 erschiene Buch zĂ€hlt bislang zu seinen bekanntesten BĂŒchern.
Einstein gefiel nicht die Vorstellung das der Zufall in der Quantenwelt regiere und meinte in einem oft zitierten Zitat: "Gott wĂŒrfelt nicht!". Niels Bohr empfahl im daraufhin, Gott nicht vorzuschreiben, was er zu tun oder zu lassen habe.
Im englischen Original heißt das Buch von Stewart "Does God Play Dice" in Anlehnung an Einsteins Zitat. Leider ist dies im deutschen Titel verlorengegangen. Man hĂ€tte das Buch wohl besser mit "WĂŒrfelt Gott?" ĂŒbersetzt.

Chaotisch ist nach landlĂ€ufiger Meinung, wer sich völlig unberechenbar verhĂ€lt. Dies mag fĂŒr viele Menschen zutreffen, aber Chaos in einer so logischen und gesetzmĂ€ĂŸigen Disziplin wie der Mathematik? Ian Stewart hat eine vergnĂŒglich zu lesende EinfĂŒhrung zum Thema geschrieben. Reich illustriert, aufgelockert durch zahlreiche Beispiele aus der Natur, verfolgt das Buch die Geschichte dieses mathematischen PhĂ€nomens. Dieses Buch ist eine historisch orientierte, populĂ€re Darstellung des Themas, das Benoit Mandelbrot systematisch und wissenschaftlich abgehandelt hat.

Flacherland

Die unglaubliche Reise der Vikki Line durch Raum und Zeit
Klappentext
Deutsch von thomas Filk. Quadratische MĂ€nner? Rechteckiges Dosenbier? Willkommen in Flacherland, der Zwei-Dimensionen-Welt. Bevölkert wird diese Welt von Quadraten, Dreiecken und Linien, ansonsten schlĂ€gt man sich mit den gleichen Problemen herum wie bei uns. Also mit Politik und Wissenschaft, mit Vorurteilen und Engstirnigkeit - und mit aufmĂŒpfigen Jugendlichen, die partout nicht einsehen wollen, was gut fĂŒr sie ist. So hat auch die Heldin dieses Buches, die junge Victoria Line, kurz Vikki - wie alle Frauen von Flacherland eine Linie -, ihren eigenen Kopf. Sie findet zum Verdruss ihrer Eltern das Tagebuch ihres Ururgroßvaters Albert Square, eines bekannten Querulanten und Revoluzzers. Dieser hatte tatsĂ€chlich behauptet, es gĂ€be wahrscheinlich auch noch andere Welten - solche mit mehr als zwei Dimensionen zum Beispiel...


"Es gibt drei Arten von LĂŒgen: LĂŒgen, verdammte LĂŒgen und Statistiken." (Benjamin Disraeli)

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