Politiker-LŁgen

Politik

Parteien, Koalitionen und Verhältniswahl

In diesem Beispiel handelt es sich einmal nicht eine mathematische "L√ľge". Es steht hier vielmehr, weil es einen theoretisch denkbaren skurilen Wahlausgang beleuchtet.

Nehmen wir an in einem Land genannt Nichtweitvonhierland mit einer Demokratie ähnlich derjenigen der Bundesrepublik Deutschland gibt es vier Parteien mit den schlichten Namen A, B, C und D. Wir sind es von vielen Wahlausgängen gewohnt, dass des rein rechnerisch vierschiedene kOalitionen zur Regierungsbildung gibt, wenn man von politischen Präferenzen und politischen Aversionen absieht. Betrachten wir nun folgenden Wahlausgang bei einer Bundestagswahl Nichtweitvonhierland:

A: 44 %, B: 44 %, C: 7 %, D: 5 %

Obwohl D den Einzug ins Parlament geschafft hat, will kein Partner eine Koaltion mit der D-Partei eingehen, denn D eignet sich nicht als Mehrheitsbeschaffer. In der Presse wird √ľber eine gro√üe Koalition A-B mit all ihren Gefahren f√ľrs Land spekuliert, die linken Bl√§tter tr√§umen von A-C, w√§hrend die Konservativen B-C bevorzugen w√ľrden.

Das gleiche Szenario lässt sich auch bei einer Aktiengesellschaft vorstellen. Dort wäre dann der Aktienbesitzer D (oder die Interessengruppe D völlig von Entscheidungen ausgeschlossen)


"Es gibt drei Arten von L√ľgen: L√ľgen, verdammte L√ľgen und Statistiken." (Benjamin Disraeli)

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